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Kalligrafie: Vertrauen in den Himmel

Kakemono, Unikat, 117 x 50 cm
Artikelnummer: 4768

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 117 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vier kraftvolle, dick aufgetragene Schriftzeichen füllen fast die gesamte Bildfläche dieses Kakemono und ziehen den Blick sofort auf sich – ein Ausdruck kalligrafischer Selbstsicherheit, der die Bedeutung des Textes unmittelbar spürbar macht und dem Betrachter kaum Ausweichmöglichkeiten lässt.

Die Botschaft, man solle tun, was notwendig ist, und den Rest dem Himmel überlassen, vereint pragmatische Lebensweisheit mit einer stillen Gelassenheit gegenüber dem, was sich menschlicher Kontrolle entzieht – ein Gedanke, der in der ostasiatischen Philosophie tief verankert ist und bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat. Die kräftigen, leicht kantigen Pinselzüge unterstreichen die Entschlossenheit dieser Aussage zusätzlich.

Signiert und mit einem roten Siegel versehen, ist das Werk auf Papier gemalt, mit einem hölzernen Jikusaki montiert und stammt aus der Shôwa-Zeit. Der leuchtend goldfarbene Rahmenstoff verstärkt die Wirkung der dunklen Tusche zusätzlich. Ein ausdrucksstarkes Stück für alle, die kalligrafische Lebensweisheit als Wandschmuck schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.