Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kalligrafie Wa-Kei-Sei-Jaku

Kakemono, Unikat, 190 x 50 cm
Artikelnummer: 3731

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf dunkel gesprenkeltem, erdfarbenem Seidengrund entfaltet sich hier ein zweiter, eigenständiger Zugang zu den vier Tugenden Wa, Kei, Sei und Jaku – Harmonie, Respekt, Reinheit und Ruhe. Anders als bei ruhigeren Ausführungen dieses Sinnspruchs ist die Schrift hier auffallend breit und wuchtig gesetzt, die Striche wirken beinahe skulptural und lassen die Tusche stellenweise dick aufliegen.

Ein kleines rotes Siegel oben rechts sowie Signatur und zwei weitere Siegel unten links dokumentieren die Autorenschaft eines offenbar geübten Kalligrafen. Die vier Zeichen stehen in einer einzigen, klar gegliederten Spalte auf cremefarbenem Papier, das von einem schlichten, hellen Rahmenstreifen eingefasst wird, bevor die dunkle, changierende Umrandung den Blick zusätzlich auf die Schrift lenkt.

Dieser Sinnspruch, der ursprünglich aus der Teekultur stammt, wurde im Laufe der Zeit auch weit über die Teezeremonie hinaus als allgemeine Lebensmaxime geschätzt. Das Werk auf Papier entstand in der Shôwa-Zeit und zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich ein und derselbe Text von verschiedenen Kalligrafen interpretiert werden kann – ein reizvoller Kontrast für Sammler, die mehrere Fassungen desselben Motivs zusammenstellen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.