Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kalligrafie: Weites Meer

Kakemono, Unikat, 194 x 46 cm
Artikelnummer: 4770

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, großzügig gesetzten Schriftzeichen in dynamischem Sōsho-Duktus füllt dieser Kalligraf die gesamte Höhe des Bildfeldes – die Tusche variiert dabei von sattem Schwarz bis zu feinen, fast trockenen Pinselspuren, die dem Blatt spürbare Lebendigkeit und Bewegung verleihen. Der große Abstand zwischen den einzelnen Zeichen lässt das Blatt zudem ungewöhnlich luftig und offen wirken.

Die Schriftzeichen bedeuten „Weites Meer“ und stehen sinnbildlich für Weite, Freiheit und einen unbegrenzten Horizont – ein beliebtes Motiv in der japanischen Kalligrafie, das zur inneren Weitung und Gelassenheit einlädt. Die auffallend große letzte Zeichenform mit ihrem ausschwingenden Schlussstrich verleiht der Komposition zusätzlichen Schwung und eine fast tänzerische Leichtigkeit.

Das Rollbild ist auf Papier gemalt, mit einem hölzernen Jikusaki versehen und stammt aus der Shôwa-Zeit. Der warme beigefarbene Rahmenstoff mit floralem Muster bildet einen harmonischen Übergang zur cremefarbenen Bildfläche. Ein stimmungsvolles Werk für alle, die sich von der Kraft weniger, klar gesetzter Schriftzeichen faszinieren lassen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.