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Kalligrafie "Wild"

Kakemono, Unikat, 130 x 63 cm
Artikelnummer: 3867

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 63 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Shôwa-Zeit stammt diese kraftvolle Kalligrafie, deren beide Schriftzeichen mit breitem, energiegeladenem Pinselstrich auf das Papier gesetzt wurden und dem Wort seine volle visuelle Präsenz verleihen. Der Duktus wirkt spontan und dennoch beherrscht, als sei die Schrift in einem einzigen, konzentrierten Atemzug entstanden.

Die beiden Zeichen bedeuten sinngemäß "wild" beziehungsweise "in freier Natur lebend" und stehen damit für Ungebundenheit und Naturverbundenheit – ein beliebtes Thema in der Zen-nahen Kalligrafie, bei der der Ausdruck der Bewegung ebenso zählt wie die Bedeutung der Schrift selbst. Ein rotes Künstlersiegel begleitet die Signatur am linken Bildrand und bestätigt die Autorschaft.

Montiert auf einem edlen Seidenbrokat in Rot- und Brauntönen mit Achsenenden aus Holz, ist dieses handgemalte Unikat ein eindrucksvolles Beispiel japanischer Schriftkunst, das durch seine reduzierte, kraftvolle Bildsprache besticht und sich hervorragend als Statement-Stück für moderne wie klassische Räume eignet. Werke dieser Art wurden häufig in der Tokonoma-Nische präsentiert, um Gästen einen Eindruck von Geist und Charakter des Hausherrn zu vermitteln.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.