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Kalligrafie „Yanagawa Kengyo“

Kakemono, Unikat, 130 x 33 cm
Artikelnummer: 4090

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 33 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Diese Kalligrafie trägt die Inschrift „Yanagawa Kengyo“, den Namen des Begründers der gleichnamigen traditionellen japanischen Musikschule. Die Zeichen sind in klarer, gut lesbarer Schrift ausgeführt und über eine einzelne Spalte auf feinem Papier verteilt, umrahmt von einer zurückhaltenden, hell gemusterten Bordüre, die dem Werk eine ruhige, fast andächtige Wirkung verleiht.

Solche Gedenkinschriften wurden in Japan traditionell angefertigt, um verdiente Persönlichkeiten – hier den Gründer einer Musiktradition – in Ehren zu halten und ihr Andenken sichtbar zu bewahren. Sie verbinden kalligrafisches Können mit einer tief verwurzelten Kultur der Wertschätzung und Erinnerung. Entstanden in der Shôwa-Zeit auf Papier, ist das Rollbild auf eine Holzstange montiert und in seiner klaren Linienführung ein schönes Beispiel traditioneller Gedenkkalligrafie.

Für Sammler japanischer Musikgeschichte oder Liebhaber klassischer Kalligrafie ist dieses Kakemono ein besonders bedeutungsvolles Stück, das Schriftkunst und kulturelle Erinnerungskultur auf stille, elegante Weise miteinander verbindet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.