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Kalligrafie-Zeichen Drache

Kakemono, Unikat, 115 x 36 cm
Artikelnummer: 5095

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 115 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit einem einzigen, ausladenden Schriftzeichen und einem darüber gesetzten, explosionsartigen Tuschespritzer beherrscht dieses Kakemono die gesamte Bildfläche. Die breiten, fast malerischen Pinselzüge lassen das Zeichen weniger wie geschriebene Schrift als wie eine abstrakte, kraftvolle Komposition erscheinen, die deutlich den Einfluss der freien Zenga-Kalligrafie erkennen lässt.

Übersetzt bedeutet das Schriftzeichen „Drache“ – ein Fabelwesen, das in der ostasiatischen Kultur für Macht, Weisheit und kosmische Energie steht. Der wilde, beinahe ungezähmte Duktus der Pinselführung scheint diese ungestüme Kraft des Drachen unmittelbar einzufangen und verleiht dem Blatt eine besondere dynamische Spannung, die sich deutlich von ruhigeren, formaleren Kalligrafiestilen abhebt.

Geschrieben wurde das Werk von Hand auf Papier in der Taishô-Zeit. Die Bildrolle verfügt über Jikusaki aus Holz und ist durch ihre expressive Bildsprache ein besonders eindrucksvolles Beispiel japanischer Kalligrafiekunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.