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Kalligrafie der Lehren des Tokugawa Ieyasu

Kakemono, Unikat, 155 x 77 cm
Artikelnummer: 5084

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 155 cm
  • Breite 77 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In dichten, sorgfältig gesetzten Kolumnen erstreckt sich dieser kalligrafische Text über die gesamte Höhe des Kakemono. Die feine, fließende Schrift mit ihren zahlreichen Zeichen verrät eine geübte, gebildete Hand und lässt vermuten, dass hier ein längerer, bedeutungsvoller Text sorgfältig überliefert werden sollte.

Inhaltlich handelt es sich um die letzten Worte des Shoguns Tokugawa Ieyasu, wie sie aus dem Tôshô-gû-Schrein überliefert sind. Als Gründer des Tokugawa-Shogunats zählt Ieyasu zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der japanischen Geschichte, und seine als Vermächtnis überlieferten Worte über Geduld, Mäßigung und Weitsicht wurden über Generationen als moralische Richtschnur kalligrafisch festgehalten und weitergegeben.

Geschrieben wurde der Text von Hand auf Papier und stammt aus der Taishô-Zeit. Für Sammler japanischer Geschichte und Kalligrafie ist dieses Kakemono ein bedeutungsvolles Stück, das historisches Erbe mit der Ästhetik traditioneller Schriftkunst verbindet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.