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Kalligrafie der Menschenliebe

Kakemono, Unikat, 182 x 42 cm
Artikelnummer: 3739

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 182 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Wer die Lehre erlernt, dem wächst die Liebe zu den Menschen – eine Lebensweisheit, die hier in fünf klar gegliederten, ruhig gesetzten Schriftzeichen wiedergegeben ist. Anders als bei den freieren, kursiven Kalligrafien dieses Konvoluts folgt der Pinselduktus hier einer eher gemäßigten, gut lesbaren Schreibweise, bei der jeder Strich sauber abgesetzt ist und dennoch eine natürliche Bewegung erkennen lässt.

Die fünf Zeichen sind in einer einzigen, langen Spalte auf cremefarbenem Papier angeordnet, das von einer dunkel marmorierten, moosgrün-goldenen Bordüre gerahmt wird. Diese Kombination aus zurückhaltender Schrift und einer eher lebhaft gemusterten Einfassung erzeugt einen reizvollen Kontrast zwischen Inhalt und Rahmung. Ein kleines Siegel bestätigt die Urheberschaft des Kalligrafen.

Getragen wird die Arbeit von Papier, oben und unten mit einer warmen, ockerfarbenen Seide abgeschlossen, entstanden in der Shôwa-Zeit. Der Gedanke, dass Bildung zu mehr Menschlichkeit führt, gehört zu den zentralen konfuzianisch geprägten Werten der ostasiatischen Kultur und macht dieses Rollbild zu einem sinnstiftenden Wandschmuck für Studier- oder Arbeitszimmer.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.