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Kalligrafie des Herzsutra (Hannya Shingyo)

Kakemono, Unikat, 170 x 65 cm
Artikelnummer: 5636

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Tetsuo Somon von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 65 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Tetsuo Somon
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gleichmäßigen, ruhigen Schriftzeichen zieht sich der Text des Herzsutra (Hannya Shingyo) über die gesamte Fläche dieses Kakemono – eine der bedeutendsten Lehrreden des Mahayana-Buddhismus, kunstvoll von Hand auf Papier übertragen. Die Kalligrafie besticht durch ihre klare, disziplinierte Linienführung, wie sie nur mit jahrelanger Übung im Pinselschreiben erreicht wird.

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Tetsuo Somon (1791–1871), was ihm einen zusätzlichen historischen Reiz verleiht und es für Sammler kalligrafischer Werke interessant macht. Der Jikusaki an den Enden der Rollstäbe ist aus Holz gearbeitet und unterstreicht die zurückhaltende, meditative Anmutung des gesamten Stücks.

Wer sich für buddhistische Kalligrafie und die Geschichte japanischer Schreibkunst interessiert, findet in diesem Kakemono ein Objekt voller Ruhe und Konzentration. Es eignet sich sowohl als kontemplativer Blickfang im Wohnraum als auch als Ergänzung einer Sammlung religiöser japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.