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Kalligrafie eines Götternamens

Kakemono, Unikat, 180 x 44 cm
Artikelnummer: 3875

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gleichmäßigen, sicher gesetzten Schriftzeichen zieht sich diese Kalligrafie über die gesamte Länge des Papiers und vermittelt allein durch ihre disziplinierte, ruhige Anordnung eine feierliche, fast rituelle Wirkung, die zur stillen Betrachtung einlädt und dem Raum eine besondere Präsenz verleiht.

Inhaltlich handelt es sich um den Namen einer Gottheit, wie er in religiösen und spirituellen Kontexten Japans verehrt und in kalligrafischer Form als Andachtsbild verwendet wurde. Solche Schriftrollen dienten häufig als Hausaltar-Schmuck oder als sichtbarer Ausdruck persönlicher Frömmigkeit und wurden mit großer Sorgfalt und innerer Konzentration geschrieben, oft über viele Übungsstunden hinweg.

Auf Papier geschrieben, mit Achsenenden aus Holz versehen und aus der Shôwa-Zeit stammend, ist dieses handgemalte Unikat ein stilles, würdevolles Zeugnis japanischer Schriftkunst und spiritueller Tradition, das sich als kontemplativer Blickpunkt für einen ruhigen Ort im Haus eignet. Solche Andachtsrollen fanden ihren Platz meist in einem ruhigen Winkel des Hauses, fernab lauter Betriebsamkeit.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.