Kalligrafie eines Götternamens
Verkauft – nicht mehr erhältlich
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Details zu dem verkauften Stück
- Höhe 180 cm
- Breite 44 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
- Jikusaki Holz
- Material Honshi Papier
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Nicht mehr verfügbar
Artikelbeschreibung
In gleichmäßigen, sicher gesetzten Schriftzeichen zieht sich diese Kalligrafie über die gesamte Länge des Papiers und vermittelt allein durch ihre disziplinierte, ruhige Anordnung eine feierliche, fast rituelle Wirkung, die zur stillen Betrachtung einlädt und dem Raum eine besondere Präsenz verleiht.
Inhaltlich handelt es sich um den Namen einer Gottheit, wie er in religiösen und spirituellen Kontexten Japans verehrt und in kalligrafischer Form als Andachtsbild verwendet wurde. Solche Schriftrollen dienten häufig als Hausaltar-Schmuck oder als sichtbarer Ausdruck persönlicher Frömmigkeit und wurden mit großer Sorgfalt und innerer Konzentration geschrieben, oft über viele Übungsstunden hinweg.
Auf Papier geschrieben, mit Achsenenden aus Holz versehen und aus der Shôwa-Zeit stammend, ist dieses handgemalte Unikat ein stilles, würdevolles Zeugnis japanischer Schriftkunst und spiritueller Tradition, das sich als kontemplativer Blickpunkt für einen ruhigen Ort im Haus eignet. Solche Andachtsrollen fanden ihren Platz meist in einem ruhigen Winkel des Hauses, fernab lauter Betriebsamkeit.