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Kalligrafie für die Teezeremonie

Kakemono, Unikat, 186 x 40 cm
Artikelnummer: 3706

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Wa, Kei, Sei, Jaku – Harmonie, Respekt, Reinheit und Ruhe: Diese vier Schriftzeichen bilden das zentrale Leitmotiv der japanischen Teezeremonie und wurden hier in kräftigem, fließendem Duktus auf helles Papier gebracht. Der Pinsel bewegt sich mit sichtbarem Schwung von Zeichen zu Zeichen, wobei einzelne Striche ineinanderfließen und der gesamten Komposition eine bemerkenswerte Lebendigkeit verleihen.

Man erkennt an den leicht ausgefransten Linienenden und der wechselnden Tuscheintensität die geübte Hand eines Kalligrafen, der diese vier Begriffe offenkundig oft geschrieben hat, ohne dabei an spontaner Kraft zu verlieren. Eine kleine Signatur und zwei rote Siegel am linken Bildrand vervollständigen das Werk. Vereinzelte feine Altersspuren im Papier unterstreichen den authentischen, gewachsenen Charakter dieses Stücks.

Die Kalligrafie auf Papier ist von einer warmen, goldfarbenen Seidenbordüre mit zartem Rankenmuster umgeben und datiert in die Shôwa-Zeit. Als Sinnspruch für die Teezeremonie gehört dieser Text zu den bekanntesten Formeln der japanischen Ästhetik und eignet sich damit besonders für Sammler, die sich für die stille, konzentrierte Welt des Chanoyu interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.