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Kalligrafie in fließender Kursivschrift

Kakemono, Unikat, 183 x 32 cm
Artikelnummer: 3904

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 183 cm
  • Breite 32 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Locker und mit sicherem Schwung verbinden sich die Schriftzeichen dieser Kalligrafie zu einer fließenden Linie, die von oben nach unten über das Papier läuft und die Bewegung der schreibenden Hand unmittelbar spürbar macht. Einzelne Striche greifen ineinander, als seien sie in einem fortlaufenden, ununterbrochenen Fluss entstanden.

Der Sinn der Zeichen lässt sich sinngemäß mit der Aussage übersetzen, dass das Herz des Menschen den Sternen am Himmel gleicht – ein Bild für die stille Weite und Unergründlichkeit des menschlichen Gemüts, wie es in der klassischen Kalligrafietradition immer wieder aufgegriffen wurde. Ein rotes Siegel begleitet die Signatur am unteren Bildrand und schließt die Komposition ab.

Auf Papier geschrieben, mit Achsenenden aus Plastik versehen und aus der Meiji-Zeit stammend, ist dieses handgemalte Unikat ein lebendiges Beispiel japanischer Schriftkunst, das Ausdruckskraft und Bedeutungstiefe miteinander verbindet und Sammler von Kalligrafie besonders anspricht. Solche Schriftrollen wurden gerne im privaten Studierzimmer aufgehängt, um Konzentration und Reflexion zu fördern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.