Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kalligrafie in schwungvoller Schrift

Kakemono, Unikat, 200 x 51 cm
Artikelnummer: 5241

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kraftvolle, fast tänzerische Pinselzüge ziehen sich über das helle Papier dieses Kakemono: dicke, satte Striche wechseln mit dünn auslaufenden Schwüngen, wie es für die halbkursive Handschrift der japanischen Kalligrafie typisch ist. Am linken Rand setzt ein kleines rotes Siegel den einzigen Farbakzent in dem sonst ganz auf Tusche und Papier reduzierten Werk.

Inhaltlich zitiert die Kalligrafie einen Ausschnitt aus dem Gedicht "Früher Winter" des chinesischen Dichters Lu You aus der Song-Zeit – eine in Japan seit jeher geschätzte Referenz, die von Kalligrafen gerne als Vorlage für die eigene Schriftkunst gewählt wurde. So verbindet das Rollbild klassische chinesische Dichtung mit japanischer Pinselführung zu einem stillen, meditativen Gesamtbild.

Als Honshi dient feines Papier, der Jikusaki ist aus Kunststoff gefertigt, entstanden ist das Stück in der Shôwa-Zeit. Für Liebhaber ostasiatischer Schriftkunst und Literatur ist dieses Unikat eine reizvolle Ergänzung der Sammlung, die sich ebenso als eigenständiges Wandbild wie als Gesprächsanlass über die zitierten Verse eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.