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Kalligrafie

Kakemono, Unikat, mit Box, 220 x 50 cm
Artikelnummer: 4095

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Shuntō von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 220 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Shuntō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit sicherem, energischem Pinselstrich entstand diese Kalligrafie, deren Zeichen sich in großzügigen Schwüngen über das Papier ziehen. Die Tuschebalance zwischen kräftigen und feinen Linien verrät die Hand eines geübten Schreibers.

Der Text vermittelt eine philosophische Aussage – ein für die japanische Kalligrafietradition typisches Motiv, das zur stillen Betrachtung einlädt und häufig Ausdruck einer persönlichen Lebenshaltung war. Solche Kakemono wurden traditionell im Wechsel der Jahreszeiten oder zu besonderen Anlässen in der Tokonoma präsentiert.

Das Rollbild ist auf Papier ausgeführt und mit Holzstäben montiert; es stammt aus der Shôwa-Zeit. Geliefert wird es in einer signierten Holzbox, die den ideellen wie materiellen Wert des Stücks unterstreicht und zugleich einen sicheren Aufbewahrungsort bietet. Ein reizvolles Sammlerstück für Freunde japanischer Kalligrafie.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.