Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kalligrafie

Kakemono, Unikat, mit Box, 167 x 38 cm
Artikelnummer: 5804

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kyosho Mizutani von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 167 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kyosho Mizutani
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kraftvolle, beinahe archaische Pinselführung prägt dieses Kakemono: Ein einzelnes, großformatig ausgeführtes Schriftzeichen füllt die Bildfläche mit dynamischen, breiten Strichen, ergänzt durch eine kleinere, feingliedrige Zeichenfolge am linken Rand. Die Tuschearbeit lebt von starken Kontrasten zwischen dichtem Schwarz und dem hellen Papiergrund und vermittelt unmittelbare, fast körperliche Energie.

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Kyosho Mizutani, einem Kalligrafen der Shōwa-Zeit, dessen Handschrift sich durch einen selbstbewussten, unruhigen Duktus auszeichnet. Solche Einzelzeichen-Kalligrafien gehören zu den anspruchsvollsten Disziplinen der japanischen Tuschekunst, da jeder Strich ohne Korrektur sitzen muss und unmittelbar die innere Verfassung des Schreibenden offenbart.

Das Werk ist auf Papier ausgeführt und wird inklusive der zugehörigen, signierten Holzbox (Tomobako) geliefert, die Echtheit und Herkunft dokumentiert. Für Sammler japanischer Kalligrafie und alle, die kraftvolle, meditative Wandkunst schätzen, ist dieses Kakemono ein eindrucksvolles Unikat mit unverwechselbarem Charakter.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.