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Kalligraphie "Enso"

Kakemono, Unikat, mit Box, 127 x 63 cm
Artikelnummer: 5905

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 127 cm
  • Breite 63 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziger, kraftvoll geführter Pinselstrich formt hier den Enso, den berühmten Kreis der Zen-Kalligrafie, der Vollkommenheit, Leere und den ewigen Kreislauf des Werdens symbolisiert. Die offene Stelle im Kreis steht traditionell für die Unvollständigkeit und Vergänglichkeit allen Seins, während die dynamische, spontane Pinselführung den meditativen Moment der Entstehung sichtbar macht. Ein rotes Künstlersiegel oben rechts vervollständigt die Komposition.

Die Kalligrafie wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Papier ausgeführt und zeigt die für die Zen-Kunst typische Reduktion auf das Wesentliche. Das Rollbild wird inklusive der zugehörigen Holzbox geliefert, die zur Aufbewahrung und zum Schutz des empfindlichen Papiers diente.

Als klassisches Zen-Motiv eignet sich dieses Kakemono hervorragend für den Tokonoma in einem Teeraum oder für ruhige, meditative Räume, in denen es zur Kontemplation einlädt. Für Sammler und Liebhaber japanischer Kalligrafie ist dieses handgemalte Unikat ein zeitloses, ausdrucksstarkes Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.