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Kalligraphie "Traum"

Kakemono, Unikat, mit Box, 166 x 32 cm
Artikelnummer: 5966

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Fujii Dou von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 166 cm
  • Breite 32 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Fujii Dou
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, schwungvollen Pinselstrichen ist auf diesem Kakemono das Schriftzeichen 夢 – „Traum" – festgehalten, ausgeführt im fließenden Sōsho-Stil, bei dem einzelne Striche kaum noch voneinander zu trennen sind und die Bewegung der Hand selbst zum Bildinhalt wird. Die Kalligrafie wirkt trotz ihrer Kraft leicht und schwebend, fast so, als wäre das Zeichen selbst noch in Bewegung, was den Bedeutungsgehalt des Wortes zusätzlich unterstreicht.

Das Werk trägt Signatur und Stempel des Kalligrafen Fujii Dou und entstand in der Shôwa-Zeit. Als Trägermaterial dient Papier, die Rollmontierung ist mit Jikusaki-Enden aus Holz gearbeitet, eine klassische und zurückhaltende Ausführung, die den Fokus ganz auf die Schriftzeichen lenkt.

Geliefert wird die Arbeit inklusive einer signierten Holzbox (Tomobako). Als Kakemono im Tokonoma oder als kraftvoller kalligrafischer Akzent in einem minimalistisch eingerichteten Raum entfaltet das Zeichen für „Traum" seine stille, nachdenkliche Wirkung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.