Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kiefer und Pflaumenblüte

Kakemono, Unikat, 170 x 52 cm
Artikelnummer: 3589

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit kraftvollem, breitem Pinselstrich setzt der Künstler eine knorrige Kiefer neben zarte Pflaumenblütenzweige – zwei Motive, die in der japanischen Malerei seit jeher für Beständigkeit und die Hoffnung auf einen neuen Frühling stehen. Die Tuschetöne changieren zwischen kräftigem Schwarz und zartem Grau, sodass die Nadelbüschel der Kiefer regelrecht zu schweben scheinen, während die Pflaumenblüten in lockeren, tupfenartigen Punkten über den Ast verteilt sind.

Die reduzierte, fast kalligrafische Ausführung erinnert an die Freiheit der Zen-Malerei, bei der wenige, sichere Striche genügen, um Struktur und Bewegung eines Baumes einzufangen. Ein rotes Künstlersiegel setzt neben der knappen Signatur einen farbigen Akzent und bestätigt die Handschrift des Malers, dessen sicherer Duktus auf jahrelange Übung im Umgang mit Pinsel und Tusche schließen lässt.

Das Rollbild ist auf Papier gemalt und in einer changierenden Seideneinfassung montiert, die den warmen Ton der Malerei zusätzlich betont. Als Unikat eines japanischen Künstlers verbindet es die Symbolkraft von Kiefer und Pflaume zu einem stimmungsvollen Wandbild für Liebhaber traditioneller Tuschemalerei und ostasiatischer Symbolsprache.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.