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Knorrige Pflaumenblüte im Mondschein

Kakemono, Unikat, mit Box, 168 x 47 cm
Artikelnummer: 5914

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Yoshinobu von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 168 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Shôwa-Zeit stammt dieses eindrucksvolle Kakemono, das mit wenigen, aber kraftvollen Tuschestrichen einen alten, knorrigen Pflaumenzweig vor einem zart angedeuteten Mond zeigt. Der Baum windet sich in dramatischen Kurven durch die Komposition, seine Äste tragen nur vereinzelt geöffnete Blüten, was die Wirkung von Alter und zäher Lebenskraft noch verstärkt.

Diese reduzierte, kalligrafische Malweise steht in der Tradition der Suibokuga-Tuschemalerei, bei der die Kraft eines einzelnen Pinselstrichs über Licht und Schatten, Nähe und Ferne entscheidet. Der Kontrast zwischen dem hellen Bildgrund und den dunklen, energiegeladenen Ästen macht das Werk zu einem eindrucksvollen Beispiel dieser Kunstform.

Das Bild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Kano Yoshinobu und wird inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert. Gemalt auf Seide, ruht die Malerei auf einem Achsstab aus Knochen. Ein ausdrucksstarkes Rollbild für Sammler, die die reduzierte Formsprache der klassischen Tuschemalerei schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.