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Knorriger Baum am Felsen

Kakemono, Unikat, 188 x 51 cm
Artikelnummer: 3502

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über einem schroffen Felsvorsprung krallt sich ein knorriger Baum in den Stein, während im Herbstlicht ein Vogelschwarm über das Wasser zieht. Am unteren Bildrand gleitet ein einsamer Angler in seinem kleinen Boot über den Fluss, eine ruhige Szene, die von der jahreszeitlichen Stimmung des Spätherbstes erzählt. Zarte orangefarbene Farbtupfer deuten Blüten und Laub an und setzen einen warmen Akzent gegen die zurückhaltende Tuschzeichnung.

Das Gemälde entstand in der Meiji-Zeit (1868–1912) in freier Pinseltechnik auf Papier und zeigt die für die japanische Landschaftsmalerei typische Verbindung aus Naturbeobachtung und poetischer Verdichtung. Oben im Bild findet sich eine kalligrafische Inschrift mit rotem Künstlersiegel, die dem Werk eine persönliche Note verleiht.

Als Kakemono gerahmt und mit einem Griff aus Holz versehen, lässt sich das Rollbild klassisch aufhängen und entfaltet seine ruhige Wirkung in jedem Raum, der von japanischer Ästhetik geprägt sein soll. Ein stimmungsvolles Unikat für Sammler traditioneller Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.