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Knorriger Pflaumenbaum in Blüte

Kakemono, Unikat, 202 x 52 cm
Artikelnummer: 4870

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 202 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In reiner Tuschemalerei zeigt dieses Kakemono einen alten, knorrigen Pflaumenbaum, dessen verwitterter Stamm sich wie ein Fels über die Bildfläche schiebt. Aus dem dunklen Holz brechen zarte, mit wenigen Pinselstrichen angedeutete Blütenzweige hervor – ein beliebtes Motiv der japanischen Malerei, das den Beginn des Frühlings und die Kraft ankündigt, mit der neues Leben selbst aus altem Gehölz entspringt.

Über der Baumkrone ist in kraftvoller, fließender Kalligrafie ein Gedicht auf die blühende Pflaume angebracht, begleitet von zwei roten Siegelabdrücken, die dem Blatt einen persönlichen, signaturartigen Charakter verleihen. Der reduzierte Umgang mit Tusche und die kontrastreiche Gegenüberstellung von wuchtigem Stamm und filigranen Blüten erzeugen eine ruhige, fast kontemplative Wirkung.

Das Bild ist von Hand auf Papier gemalt und stammt aus der Shôwa-Zeit. Die Rolle verfügt über Jikusaki aus Kunststoff und eignet sich sowohl für die traditionelle Präsentation in der Tokonoma als auch als stilvolles Wandbild in modernen Räumen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.