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Knorriger Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, 193 x 40 cm
Artikelnummer: 6111

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 193 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vor blassem, kaum laviertem Hintergrund erhebt sich ein knorriger, alter Pflaumenbaum, dessen verdrehter Stamm von den Spuren vieler Jahre erzählt. Zarte rote Blüten setzen entlang der sparsam gezeichneten Zweige leuchtende Akzente, während am Fuß des Baumes eine kleine Figur mit Strohhut und Wanderstab innehält, als betrachte sie die ersten Vorboten des Frühlings.

Der Pflaumenbaum, der bereits im tiefsten Winter blüht, gilt in Japan seit jeher als Sinnbild von Ausdauer, Widerstandskraft und stillem Neubeginn nach entbehrungsreicher Zeit. Die knorrige, fast skulpturale Form des Stammes steht dabei im reizvollen Kontrast zur Zartheit der Blüten und verleiht der Komposition eine besondere Spannung zwischen Härte und Zerbrechlichkeit.

Die zurückhaltende, weite Bildkomposition mit viel freiem Raum lässt dem Motiv Ruhe und Atem, ganz im Sinne klassischer japanischer Tuschemalerei. Montiert auf hellem Stoff mit schmaler Umrandung, stammt das Kakemono aus der Shôwa-Zeit und eignet sich als stilvoller Begleiter durch die Frühlingsmonate.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.