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Kormoranfischerei bei Nacht

Kakemono, Unikat, mit Box, 187 x 51 cm
Artikelnummer: 5372

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 187 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In stimmungsvollen Grau- und Brauntönen zeigt dieses Kakemono ein traditionelles Fischerboot bei der nächtlichen Kormoranfischerei: Ein an einer Stange befestigter Feuerkorb wirft warmes, orangerotes Licht auf das Wasser, während zwei Kormorane am Bootsrand sitzen und Enten ruhig im Vordergrund schwimmen. Der aufsteigende Rauch ist mit wenigen, geschickt gesetzten Pinselzügen angedeutet.

Die Kormoranfischerei, auf Japanisch Ukai genannt, ist eine jahrhundertealte Fangmethode, bei der abgerichtete Kormorane Fische für die Fischer erbeuten, und gilt als typisches Motiv für das ländliche Leben an japanischen Flüssen. Begleitet wird die Szene von handschriftlichen Versen, die die besondere Stimmung dieser nächtlichen Arbeit auf dem Wasser einfangen.

Gemalt auf Papier, mit einem Jikusaki aus Keramik, stammt dieses handgemalte Unikat aus der Shôwa-Zeit. Dieses Kakemono kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako) und ist eine atmosphärische Wahl für Liebhaber erzählerischer japanischer Genremalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.