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Krähen im Schnee

Kakemono, Unikat, 195 x 61 cm
Artikelnummer: 4852

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine stille, fast winterlich anmutende Ruhe legt sich über dieses Kakemono: Ein knorriger, mit Raureif oder Schnee bedeckter Ast erstreckt sich über die untere Bildhälfte, während zwei Krähen im Vordergrund auffliegen und eine kleine Schar in der Ferne über den nebligen Fluss zieht.

Die kontrastreiche Darstellung der pechschwarzen Vögel vor dem hellen, goldgetönten Himmel erzeugt eine eindrucksvolle Spannung und lenkt den Blick gezielt auf die Bewegung im Bild. Krähen gelten in der japanischen Bildtradition als kluge, oft leicht unheimliche Boten und verleihen der ansonsten stillen Winterlandschaft eine zusätzliche erzählerische Ebene, die zum längeren Betrachten einlädt.

Das Bild ist auf Seide gemalt, mit einem Jikusaki aus Knochen versehen und stammt aus der Meiji-Zeit. Die Einfassung des Rollbildes weist altersbedingt einige kleine Schadstellen auf, die dem Charakter dieses antiken Stücks jedoch nichts von seiner Ausdruckskraft nehmen. Für Sammler stimmungsvoller Winterlandschaften ist dieses Werk eine reizvolle, authentische Ergänzung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.