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Kranich am Meer

Kakemono, Unikat, 152 x 73 cm
Artikelnummer: 4697

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 152 cm
  • Breite 73 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit feinen, präzisen Linien ist im oberen Bildbereich ein eleganter weißer Kranich mit dunklen Flügelspitzen festgehalten, der über bewegtem Wasser zu schweben scheint. Darunter türmen sich in kräftigen, locker gesetzten Tuschetönen schäumende Wellen auf, ein reizvoller Kontrast zwischen der zarten Federzeichnung des Vogels und der dynamischen Bewegtheit des Meeres. Rechts ist eine Signatur mit rundem rotem Künstlersiegel zu erkennen.

Der Kranich zählt in Japan zu den bedeutendsten Glücks- und Langlebigkeitssymbolen und wird häufig zusammen mit Meer oder Kiefern dargestellt, um Beständigkeit und ein langes Leben zu wünschen. Dieses Kakemono entstand in der Meiji-Zeit (1868–1912) und wurde vollständig von Hand auf Seide gemalt, was der Darstellung eine besondere Feinheit verleiht.

Die Rollstäbe sind mit Knochenenden gefertigt. Mit seiner Kombination aus zarter Vogeldarstellung und kraftvoller Wellenbewegung ist dieses Rollbild ein ausdrucksstarkes Unikat für Liebhaber klassischer japanischer Vogel- und Naturmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.