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Kranich vor der aufgehenden Sonne

Kakemono, Unikat, 200 x 61 cm
Artikelnummer: 3971

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ehrfürchtig den Kopf zur aufgehenden Sonne erhoben, steht ein einzelner Kranich auf einem Felsen über schäumenden Wellen. Die kräftige rote Scheibe über ihm ist in zarten Verläufen von Orange zu Rosa gemalt und bildet einen starken Kontrast zum reinen Weiß des Gefieders und dem tiefschwarzen Schwanzgefieder des Vogels. Am unteren Bildrand deuten stilisierte, golden schimmernde Wellenlinien das Meer an.

In Japan gilt der Kranich als Symbol für Langlebigkeit, Glück und Beständigkeit, seine Verbindung mit der aufgehenden Sonne verstärkt die Bedeutung von Neuanfang und Hoffnung zusätzlich. Die Malerei auf Seide entstand in der Shôwa-Zeit und zeigt die für dieses Motiv typische Sorgfalt in der Wiedergabe von Federstruktur und Haltung. Der Bildträger ruht auf einer Holzstange, umrahmt von einer edlen, mit Blütenranken durchwirkten Brokatbordüre.

Dieses Kakemono verbindet klassische Symbolik mit einer klaren, beruhigenden Bildsprache und eignet sich sowohl als Geschenk zu besonderen Anlässen als auch als dekoratives Element für Liebhaber traditioneller japanischer Rollbildkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.