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Kraniche auf der Kiefer

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 4270

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein Kranichpaar balanciert auf dem knorrigen Ast einer alten Kiefer, während im Hintergrund eine kräftig rote Sonne über einer weiten, goldfarbenen Fläche aufgeht – eine Komposition, die zwei der stärksten Glückssymbole der japanischen Kunst, Kranich und Kiefer, miteinander verbindet.

Im Gegensatz zu rein monochromen Kranichdarstellungen ist dieses Werk farbig ausgeführt: Das reinweiße Gefieder, die schwarzen Schwungfedern und die roten Scheitel der Vögel sind fein herausgearbeitet, während die Kiefernnadeln in kräftigem Dunkelgrün einen lebendigen Kontrast zum warmen Goldton des Hintergrunds bilden. Entstanden in der Shôwa-Zeit auf Seide, besitzt die Rolle Jikusaki-Enden aus Holz.

Die Kombination aus Kranich, Kiefer und aufgehender Sonne zählt zu den klassischen Neujahrs- und Glücksmotiven Japans und wurde traditionell zu festlichen Anlässen aufgehängt. Dieses Kakemono verbindet leuchtende Farbigkeit mit tief verwurzelter Symbolik.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.