Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kraniche im Sonnenaufgang

Kakemono, Unikat, 195 x 54 cm
Artikelnummer: 4857

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem zerklüfteten Felsen über brandenden Wellen stehen zwei stolze Kraniche, während im Hintergrund eine leuchtend rote Sonne über dem Meer aufgeht – eine Komposition von seltener Farbintensität und klassischer Symbolkraft, die selten so lebendig auf einem Kakemono zu finden ist. Der aufrechte Kranich reckt dabei den Hals gen Himmel, als würde er die Morgenröte begrüßen.

Kraniche gelten in Japan seit jeher als Sinnbild für Langlebigkeit, Treue und Glück, und ihre Verbindung mit dem aufgehenden Sonnensymbol verstärkt die positive Bedeutung des Motivs zusätzlich – ein beliebtes Bild für Glückwünsche und festliche Anlässe. Die fein gemalten Wellenkämme mit ihrem lebendigen Weiß bilden einen reizvollen Kontrast zu den erdigen Brauntönen des Felsens.

Das Werk ist auf Seide gemalt, mit einem Jikusaki aus Knochen versehen und stammt aus der Shôwa-Zeit. Der goldgrundierte Rahmenstoff mit zartem Wolkenmuster unterstreicht die festliche, farbenfrohe Wirkung dieses Kakemono. Ein besonders dekoratives Rollbild für alle, die sich an leuchtender japanischer Vogelmalerei erfreuen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.