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Kraniche unter Kiefernzweigen

Kakemono, Unikat, mit Box, 188 x 51 cm
Artikelnummer: 6335

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Naonobu von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses edle Kakemono aus der Showa-Zeit zeigt zwei Kraniche, die sich mit erhobenen Hälsen in stolzer Anmut präsentieren. Die feine Ausführung der Gefiederpartien, kombiniert mit den leuchtend roten Akzenten auf den Köpfen, verleiht den Vögeln eine eindrucksvolle Lebendigkeit. Über ihnen spannen sich zarte Kiefernzweige, die als Symbol für Beständigkeit und Kraft den harmonischen Bildaufbau abrunden.

Das Gemälde ist auf feiner Seide ausgeführt, wodurch die Details von Federn und Nadeln in besonderer Klarheit zur Geltung kommen. Ergänzt wird das Werk durch Jikusaki aus Holz, die dem Bild einen traditionell ausgewogenen Rahmen geben. Die Komposition vereint meisterhaft Ruhe und Bewegung – die Kraniche scheinen in einem Moment der Harmonie innezuhalten, während ihre Haltung zugleich eine gewisse Dynamik ausstrahlt.

Kraniche gelten in der japanischen Symbolik als Zeichen für Glück, Langlebigkeit und Frieden. Dieses Kakemono verbindet diese Bedeutungen mit kunstvoller Eleganz und eignet sich daher sowohl als dekoratives Highlight in modernen Räumen als auch als wertvolles Sammlerstück für Liebhaber klassischer japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.