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Kraniche

Kakemono, Unikat, 185 x 60 cm
Artikelnummer: 3757

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kunihiro von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kunihiro
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Mandschurenkraniche stehen aufrecht auf einem felsigen Vorsprung, während im Hintergrund eine kräftig orangerote Sonne über dem Horizont aufsteigt. Die weißen Federn der Vögel sind mit feinsten Pinselstrichen einzeln herausgearbeitet, während die tiefschwarzen Schwanzfedern in dichten, geschwungenen Bögen das Gefieder abschließen und der Komposition eine elegante Dynamik verleihen.

Über den Kranichen breitet ein Kiefernzweig mit kleinen Zapfen seine Nadeln aus, deren dunkles Grün einen wirkungsvollen Kontrast zum warmen Beige des Himmels bildet. Diese Bildkombination aus Kranich, Kiefer und aufgehender Sonne gehört zu den bekanntesten Glückssymbolen Japans, da sie gemeinsam für langes Leben, Beständigkeit und einen glücklichen Neubeginn stehen. Signatur und rotes Siegel sind dezent unten rechts platziert.

Die feine, kolorierte Malerei ist auf Papier ausgeführt und in eine bronzefarbene Seidenbordüre mit zartem Wolkenmuster gefasst, entstanden in der Shôwa-Zeit. Durch die sorgfältige Detailarbeit und die klassische Symbolik zählt dieses Rollbild zu den besonders festlich und einladend wirkenden Motiven unter den traditionellen japanischen Rollbildern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.