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Kraniche

Kakemono, Unikat, mit Box, 181 x 59 cm
Artikelnummer: 5410

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 181 cm
  • Breite 59 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Mandschurenkraniche stehen eng beieinander auf einem knorrigen Kiefernast, der Hals des einen elegant zur aufgehenden roten Sonne gereckt. In Japan gelten diese Vögel seit jeher als Symbol für Treue und ein langes Leben, verstärkt durch die immergrüne Kiefer, die dieselbe Bedeutung trägt und deren Nadeln fein gezeichnet ins Bild hineinragen.

Das Gefieder ist in feinster Handmalerei auf Seide ausgeführt, mit sorgfältig gesetzten schwarzen Federspitzen, die sich klar vom reinen Weiß des Körpers abheben, und feinen roten Akzenten am Scheitel der Vögel. Die warmen Orangetöne der Sonne und die dunklen Kiefernnadeln schaffen einen reizvollen Kontrast, das Werk stammt aus der Shōwa-Zeit.

Montiert auf goldfarbener, floral gemusterter Seidenbordüre mit Läufern aus Kunststoff, kommt das Kakemono in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako). Ein klassisches Glücksmotiv, das sich hervorragend als Geschenk zu Hochzeiten oder Jubiläen eignet und zugleich als eigenständiges Wandbild überzeugt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.