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Kranichpaar bei Sonnenaufgang

Kakemono, Unikat, 197 x 60 cm
Artikelnummer: 4273

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 197 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit weit geöffnetem Schnabel scheint einer der beiden Kraniche in diesem Kakemono der aufgehenden Sonne entgegenzurufen, während sein Partner ruhig das Gefieder ordnet – eine lebendige, fast anekdotische Szene, die sich deutlich von starreren, klassischen Kranich-Darstellungen abhebt.

Die kräftig rote Sonnenscheibe im oberen Bildbereich und die zarten Kiefernzweige im Hintergrund sind mit sicherer Hand in warmen Goldtönen ausgeführt, während das Gefieder der Vögel in feinsten Schwarz-Weiß-Kontrasten changiert. Das Bild entstand in der Shôwa-Zeit auf Seide, signiert und mit rotem Siegel versehen; die Jikusaki-Enden sind aus Knochen gefertigt.

Kranichpaare gelten in der japanischen Bildsymbolik als Sinnbild für eheliche Treue und gemeinsames langes Leben, weshalb solche Motive gerne zu Hochzeiten oder Jubiläen verschenkt wurden. Dieses Kakemono besticht durch seine lebendige Bildsprache und die feine malerische Ausführung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.