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Landschaft im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 170 x 48 cm
Artikelnummer: 3442

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein voller Mond taucht die Szenerie in warmes Licht, während sieben Kraniche in gestaffelter Formation über einen von Pagoden, Brücken und Wäldern gesäumten See fliegen. Am rechten Bildrand liegt ein kleines Boot vertäut, links oben ergänzt eine kalligrafische Inschrift das Motiv – ein Auszug aus einem klassischen chinesischen Gedicht über eine nächtliche Bootsfahrt bei Mondschein und Glockenklang.

Diese Verbindung von Bild und Poesie ist typisch für die literatengemäße Malerei, in der Landschaft, Schrift und Stimmung zu einer Einheit verschmelzen. Der fliegende Kranichschwarm über dem Mond gilt zugleich als Sinnbild für Langlebigkeit und einen klaren, erhabenen Geist, während die stille Wasserlandschaft eine kontemplative, fast träumerische Atmosphäre erzeugt.

Das Rollgemälde chinesischer Bildtradition wurde in der Heisei-Zeit von Hand auf Papier gemalt und mit hölzernen Jikusaki montiert. Der kalligrafische Titel am oberen Rand sowie mehrere rote Künstlersiegel unterstreichen den Anspruch dieses Unikats, das Liebhabern klassischer ostasiatischer Landschaftsmalerei eine stimmungsvolle Bereicherung bietet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.