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Landschaft mit Pavillon am Ufer

Kakemono, Unikat, 172 x 56 cm
Artikelnummer: 4214

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 172 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen knorrigen Kiefern und aufragenden Felsen öffnet sich der Blick auf einen kleinen Pavillon am Wasser – ein Bild, das die Sehnsucht nach Rückzug und Kontemplation einfängt, wie sie in der japanischen Landschaftsmalerei über Jahrhunderte gepflegt wurde. Mit sicherem Pinselstrich in variierenden Tuschetönen hat der Künstler das Wechselspiel von Fels, Bambus und Wasser eingefangen, ohne sich in Details zu verlieren.

Am unteren Bildrand trägt die Malerei eine rot gestempelte Siegelmarke sowie eine Signatur, die auf die Meiji-Zeit verweist – eine Epoche, in der die traditionelle Tuschemalerei trotz zunehmender westlicher Einflüsse ihren festen Platz in der japanischen Kunst behielt. Das Honshi besteht aus feinem Papier, die Jikusaki-Enden sind aus Holz gefertigt.

Als Rollbild lässt sich das Werk unkompliziert aufhängen und wieder verstauen, sodass es sich sowohl für die dauerhafte Präsentation als auch für wechselnden Wandschmuck eignet. Wer sich für die stille, meditative Bildsprache der japanischen Landschaftsmalerei begeistert, findet in diesem Kakemono ein authentisches Zeugnis vergangener Handwerkskunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.