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Mondschein

Kakemono, Unikat, 188 x 38 cm
Artikelnummer: 6202

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Nakajima Kahō von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Hinter den sanft geschwungenen Blättern eines Zweigs schiebt sich eine schmale Mondsichel ins Bild, umgeben von zartem Dunst, der die nächtliche Stille förmlich greifbar macht. Die reduzierte Farbpalette aus gedämpften Grau- und Beigetönen verstärkt die ruhige, kontemplative Atmosphäre dieser stillen Nachtszene.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt und trägt die Signatur beziehungsweise den Stempel von Kaho Nakajima aus der Shôwa-Zeit. Der Mond zählt zu den zentralen Motiven der japanischen Dichtung und Malerei, wo er seit Jahrhunderten für Vergänglichkeit, Sehnsucht und die stille Schönheit der Natur steht.

Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Holz gefertigt. Mit seiner reduzierten, poetischen Bildsprache lädt dieses Werk zur ruhigen Betrachtung ein und passt besonders gut in eine Umgebung, die japanische Ästhetik und die Wertschätzung stiller, jahreszeitlich geprägter Naturmomente zum Ausdruck bringen möchte.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.