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Nebelverhangene Berglandschaft mit Boot

Kakemono, Unikat, 186 x 47 cm
Artikelnummer: 4054

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Wie aus dichtem Nebel geschält erheben sich im Hintergrund sanft gezeichnete Berggipfel, während im Vordergrund ein Boot einsam über ruhiges Wasser gleitet. Kahle Bäume am Ufer und ein felsiger Hang mit dunklen Tuschetupfern deuten eine kühle, herbstliche oder winterliche Stimmung an. Oben rechts ergänzt ein mehrzeiliges Gedicht mit Signatur und rotem Siegel die stille, fast schwebende Komposition.

Diese Art der atmosphärischen Landschaftsmalerei steht in der Tradition der chinesisch geprägten Gelehrtenmalerei, bei der es weniger um die exakte Wiedergabe eines Ortes als um die Vermittlung von Stimmung und innerer Weite geht. Die zurückhaltende Farbpalette aus erdigen Brauntönen verstärkt den kontemplativen Charakter des Bildes zusätzlich. Entstanden in der Meiji-Zeit auf Papier, ist das Rollbild von einer schlichten braunen Bordüre eingefasst und auf eine Holzstange montiert.

Für Liebhaber ruhiger, poetischer Landschaftsmalerei ist dieses Kakemono eine besonders stimmige Wahl, die jedem Raum eine meditative, fernöstlich geprägte Weite verleiht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.