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Neblige Berglandschaft mit Angler

Kakemono, Unikat, 185 x 62 cm
Artikelnummer: 5747

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In zarten Tuschtönen erhebt sich ein von Nebel umhüllter Berggipfel über einem stillen Gewässer, an dessen felsigem Ufer sich ein kleiner Angler mit seiner Rute niedergelassen hat. Die reduzierte Bildsprache dieser Sumi-e-artigen Landschaftsmalerei lässt bewusst viel Weißraum, wodurch Nebel und Ferne fast greifbar werden und die Komposition eine meditative Tiefe erhält.

Nur wenige Elemente wie ein knorriger Baum und einige Felsformationen am rechten Bildrand setzen kräftigere Akzente in der ansonsten sehr zurückhaltenden Tuschmalerei. Diese Art der Landschaftsdarstellung steht in der Tradition der chinesisch geprägten Berg-und-Wasser-Malerei, die in Japan seit Jahrhunderten hochgeschätzt wird. Eine Signatur mit rotem Siegel am unteren Bildrand weist auf den ausführenden Künstler hin.

Das auf Seide gemalte Werk mit Griffenden aus Holz stammt aus der Meiji-Zeit und besticht durch seine stille, fast poetische Atmosphäre. Ein Rollbild für Liebhaber klassischer, reduzierter Tuschmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.