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Neblige Uferlandschaft mit Strohdächern

Kakemono, Unikat, 185 x 60 cm
Artikelnummer: 4911

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Weiche, ineinander verlaufende Tuschetöne lassen auf diesem Kakemono eine Uferlandschaft entstehen, die fast vollständig in Nebel und Dunst gehüllt ist. Nur eine ferne Felsformation und ein dunkler Streifen bewegten Wassers zeichnen sich klar ab, während sich der Rest der Szenerie in weichen, atmosphärischen Übergängen verliert – eine Bildsprache, die stark an die Suiboku-Tradition der Tuschelandschaftsmalerei erinnert.

Am unteren Bildrand tauchen zwischen dichtem Blattwerk zwei strohgedeckte Hütten auf, deren warme Ockertöne einen angenehmen Kontrast zu den kühlen Grün- und Grautönen der übrigen Landschaft bilden. Die kleine Siedlung vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit inmitten der weiten, unbestimmten Natur und lädt den Betrachter ein, sich die Geschichte dieses stillen Ortes selbst auszumalen.

Gemalt wurde die Szene von Hand auf Seide während der Shôwa-Zeit, die Rolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff. Mit ihrer ruhigen, meditativen Wirkung eignet sie sich hervorragend für Räume, in denen Entspannung und Kontemplation im Vordergrund stehen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.