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Nebliger Bergwald

Kakemono, Unikat, 180 x 58 cm
Artikelnummer: 4252

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dichter Nebel zieht zwischen den Baumwipfeln hindurch und lässt die Konturen der Kiefern und Zedern nur schemenhaft hervortreten – dieses Kakemono lebt ganz von seiner stillen, fast greifbaren Feuchtigkeit, die die gesamte Komposition durchzieht.

Vereinzelte grüne Farbakzente in den Blättern durchbrechen die vorherrschenden Erd- und Brauntöne und verleihen der Szenerie zusätzliche Tiefe, während im Bildzentrum ein kleines Strohdach unter den Bäumen zu erkennen ist – ein Hinweis auf menschliches Leben inmitten der Wildnis. Das Werk entstand in der Taishô-Zeit auf feiner Seide, die Jikusaki-Enden sind aus Knochen gefertigt.

Nebelverhangene Berglandschaften zählen zu den anspruchsvollsten Motiven der Sansui-Malerei, da sie viel Gespür für Lavierung und Zurückhaltung verlangen. Für Freunde stimmungsvoller, atmosphärisch dichter Landschaftskunst ist dieses Rollbild eine besonders reizvolle Wahl.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.