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Sakura am Flussufer

Kakemono, Unikat, 180 x 53 cm
Artikelnummer: 5876

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Mori Ippo von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Mori Ippo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In zartem Sepia- und Goldton entfaltet sich auf diesem Kakemono eine weite, von Nebel durchzogene Berglandschaft: Sanfte Hügelketten verlieren sich im Dunst, während am Flussufer im Vordergrund blühende Zweige über moosbewachsene Steine ragen. Ein einzelner Vogel zieht klein und fern über die Szenerie.

Die zurückhaltende, fast monochrome Farbgebung erzeugt eine stille, poetische Atmosphäre, die typisch für die klassische japanische Landschaftsmalerei ist. Das Gemälde trägt die Signatur und das Siegel von Mori Ippo (1798–1872), einem für seine feinen Vogel- und Landschaftsdarstellungen bekannten Maler der Maruyama-Shijō-Schule.

Diese Signatur belegt die Herkunft des Werkes aus dem 19. Jahrhundert und macht dieses Kakemono zu einem stimmungsvollen Zeugnis japanischer Malkunst der Meiji-Zeit (1868–1912).

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.