Schwarze Katze und Libelle in Tusche
Verkauft – nicht mehr erhältlich
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Details zu dem verkauften Stück
- Höhe 59 cm
- Breite 25 cm
- Artikel-Typ Makuri
- Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
- Material Honshi Papier
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Nicht mehr verfügbar
Artikelbeschreibung
Mit nur wenigen, präzise gesetzten Pinselstrichen entsteht eine Szene voller Spannung und Witz: Eine schwarze Katze, fast vollständig in tiefe Tusche getaucht, hat sich am Boden zusammengerollt und blickt mit gespitzten Ohren konzentriert nach oben. Ihr Ziel ist eine leuchtend rote Libelle, die sich – ahnungslos oder spielerisch herausfordernd – auf die Spitze eines schlanken Halms gesetzt hat. Der Kontrast zwischen der schweren, dunklen Silhouette der Katze und der zarten, farbigen Erscheinung der Libelle bildet den ganzen Reiz dieser Komposition.
Die Darstellung lebt vom virtuosen Einsatz der Tuschtechnik: dichte, sattschwarze Flächen treffen auf feinste Linien, das Weiß des Papiers wird zu einem entscheidenden Bildelement. Wenige Pinselzüge genügen, um die Spannung des Augenblicks – das stille Lauern, die schwebende Leichtigkeit – einzufangen. Diese Reduktion gehört zu den höchsten Disziplinen der ostasiatischen Tuschmalerei.
Das Gemälde trägt Signatur und Stempel eines unbekannten Künstlers und ist in der Showa-Zeit auf Papier entstanden. Als Makuri – also als reines, nicht montiertes Gemälde – bietet dieses handgemalte Unikat die Möglichkeit, es nach eigenen Vorstellungen und passend zum Wohnraum als Kakemono oder Rahmenbild aufziehen zu lassen.