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Segelboote auf stürmischer See

Kakemono, Unikat, 195 x 34 cm
Artikelnummer: 5922

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 34 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Wie eine endlose Kette ziehen sich in diesem Kakemono zahlreiche Segelboote mit geblähten Segeln über eine bewegte See, während im Vordergrund die Gischt einer brechenden Welle in feinen, dynamischen Linien festgehalten ist. Die Silhouetten der Boote werden zum Horizont hin zunehmend zarter und verschwimmen schließlich fast vollständig im diffusen Bildgrund, was dem Werk eine beeindruckende Tiefenwirkung verleiht.

Darstellungen von Fischer- oder Handelsflotten auf See waren in der japanischen Malerei ein beliebtes Motiv, das sowohl die Weite des Meeres als auch die geschäftige Betriebsamkeit des Küstenlebens einfing. Der reduzierte Einsatz von Farbe zugunsten präziser Linienführung lenkt den Blick ganz auf die Choreografie der Segel und Wellen.

Gemalt auf Seide und montiert auf einem Achsstab aus Knochen, stammt dieses Rollbild aus der Meiji-Zeit. Ein ungewöhnliches, bewegungsreiches Motiv für Sammler, die sich für maritime Sujets der traditionellen japanischen Tuschemalerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.