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Spatzen in der aufgehenden Sonne

Kakemono, Unikat, 210 x 60 cm
Artikelnummer: 6198

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Otake Kunikan von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Otake Kunikan
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vor einer kräftig roten, aufgehenden Sonne ziehen zwei kleine Vögel über sanft bewegte Wellen hinweg – eine stille, fast poetische Szene, die den Anbruch eines neuen Tages einfängt. Die warmen Orange- und Gelbtöne des Himmels gehen sanft ineinander über und lassen die Komposition trotz der reduzierten Bildelemente leuchtend wirken.

Das Kakemono ist auf Seide gemalt und trägt die Signatur beziehungsweise den Stempel von Otake Kunikan aus der Shôwa-Zeit. Die aufgehende Sonne gilt in Japan seit jeher als Symbol für Neubeginn und Hoffnung, während die kleinen Vögel im Flug oft für Freiheit und Leichtigkeit stehen.

Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Holz gefertigt. Mit ihrer klaren, meditativen Bildsprache eignet sich diese Komposition besonders gut zur Aufhängung im Tokonoma zum Jahreswechsel oder als Symbol für einen Neuanfang. Ein stimmungsvolles Werk für Sammler klassischer japanischer Landschafts- und Vogelmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.