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Tuschelandschaft mit Boot

Kakemono, Unikat, 177 x 38 cm
Artikelnummer: 5907

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Yoshinobu von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Weite, neblige Stille prägt diese Tuschelandschaft, in der ein kleines Segelboot einsam über eine ruhige Wasserfläche gleitet, während im Vordergrund kräftige, fast wilde Pinselschwünge dunkle Felsformationen und knorrige Bäume andeuten. Der Kontrast zwischen der zurückhaltend lavierten Ferne und den energiegeladenen, tropfenden Tuschespritzern im Vordergrund verleiht der Komposition eine ungewöhnliche Spannung, die typisch für expressive Ausprägungen der Suiboku-Malerei ist.

Das Rollbild trägt Signatur und Siegel des Malers Kano Yoshinobu und wurde in der Meiji-Zeit von Hand auf Papier gemalt. Die kraftvolle, beinahe abstrakte Pinselführung lässt auf einen geübten Maler mit sicherem Gespür für Reduktion und Ausdruck schließen.

Als ruhiges, zugleich lebendiges Landschaftsmotiv eignet sich dieses Kakemono gut für den Tokonoma oder einen Arbeitsraum, in dem es eine kontemplative, naturverbundene Stimmung schafft. Für Sammler klassischer japanischer Tuschemalerei ist dieses Unikat mit seiner expressiven Bildsprache ein besonders reizvolles Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.