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Uferlandschaft mit Teehaus

Kakemono, Unikat, 170 x 56 cm
Artikelnummer: 3805

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Der warme, tief gebräunte Ton des gealterten Papiers verleiht dieser Uferlandschaft eine besondere, fast greifbare Patina: Unter einem dichten Baldachin aus Baumkronen verbirgt sich ein kleines Teehaus am Wasser, während sich im Hintergrund weitere Bäume und ein ruhiges Gewässer in feinen Tuschelavuren verlieren. Die gesamte Komposition wirkt, als sei sie durch den Schleier vieler Jahrzehnte betrachtet.

Oben links ist eine kurze Inschrift in eleganter Kalligrafie angebracht, begleitet von einem roten Siegel, das die Urheberschaft dieses offensichtlich älteren Werkes bezeugt. Die sichtlich stark patinierte, changierend graublaue Seidenbordüre mit ihren feinen Craquelé-Rissen unterstreicht das ehrwürdige Alter dieses Rollbildes zusätzlich und macht es zu einem besonders authentischen Zeugnis vergangener Zeiten.

Die Landschaftsmalerei ist auf Papier ausgeführt und stammt aus der Shôwa-Zeit. Motive mit kleinen Teehäusern oder Pavillons am Wasser gehören zur langen Tradition der chinesisch-japanischen Gelehrtenmalerei, die Rückzug und Kontemplation in der Natur thematisiert. Sammler von antik wirkenden, atmosphärisch dichten Rollbildern werden an diesem Stück besondere Freude haben.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.