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Unbeschwerter Spaß

Kakemono, Unikat, 190 x 51 cm
Artikelnummer: 5503

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Shôwa-Zeit stammt dieses kalligrafische Rollbild, das mit ausladenden, energiegeladenen Pinselzügen vier Schriftzeichen auf schlichtes Papier setzt. Die Striche greifen ineinander über, verschmelzen an manchen Stellen fast zu einer durchgehenden Bewegung und lassen die Schnelligkeit erahnen, mit der die Kalligrafie entstanden ist.

Die Zeichen lassen sich mit "unbeschwerter Spaß" übersetzen und greifen ein Motiv der klassischen chinesischen und japanischen Dichtung auf: die Freude an einem Moment innerer Gelöstheit, fernab von Pflicht und Zwang. Ein rotes Siegel oben rechts sowie zwei weitere Siegel bei der Signatur des Schreibers rahmen die Schriftzeichen.

Die Rollstäbe sind aus Knochen gefertigt, der Bildträger besteht aus feinem Papier. Die zurückhaltende, fast monochrome Montierung lenkt den Blick ganz auf die kraftvolle Schrift und macht dieses Unikat zu einem ausdrucksstarken Beispiel japanischer Kalligrafie des 20. Jahrhunderts.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.