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Verregnete Berglandschaft

Kakemono, Unikat, 188 x 49 cm
Artikelnummer: 5877

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Durch feinen Regen hindurch erkennt man auf diesem Kakemono eine stimmungsvolle Berglandschaft: Ein Wanderer mit Schirm und Kegelhut überquert eine einfache Holzbrücke, während im Hintergrund Nebelschwaden die Konturen der Berge verschwimmen lassen. Kiefern und ein kleines Boot am Ufer vervollständigen die ruhige, in gedeckten Grau- und Brauntönen gehaltene Komposition.

Die lockere, fast skizzenhafte Pinselführung erinnert an die Tuschemalerei literarischer Gelehrter (Nanga) und vermittelt trotz weniger Striche eine dichte, fast greifbare Wetterstimmung. Am unteren Bildrand ist eine Signatur mit rotem Siegel zu erkennen, die das Werk der Shôwa-Zeit (1926–1989) zuordnet.

Der jikusaki genannte Abschluss der Rollstäbe ist hier aus Knochen gefertigt und rundet den unaufdringlich eleganten Gesamteindruck dieses Kakemono ab.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.