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Verschneite Landschaft mit Gehöft

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 73 cm
Artikelnummer: 5950

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Bunrin Shiokawa von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 73 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Bunrin Shiokawa
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Stille liegt über dieser winterlichen Szene: Ein Gehöft duckt sich unter dichtem Baumbewuchs, während eine einzelne Gestalt über eine schmale Brücke geht – die Landschaft ganz in gedämpfte Grau- und Beigetöne getaucht.

Die Tuschemalerei auf Papier setzt auf weiche Verläufe und ausgesparte Flächen, um Schnee und Nebel gleichermaßen spürbar zu machen; nur wenige Details wie das Geäst der Bäume oder das Dach des Hauses sind klar konturiert. Das Gemälde trägt Signatur und Siegel von Bunrin Shiokawa.

Aus der Shôwa-Zeit stammend, wird das Kakemono inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert. Eine ruhige, poetische Winterlandschaft, die die stille Schönheit der kalten Jahreszeit in klassischer japanischer Manier einfängt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.