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Vier Jahreszeiten (4er Set)

Kakemono, Unikat, mit Box, 184 x 58 cm
Artikelnummer: 5377

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vier Rollbilder, vier Stimmungen: Das erste zeigt ein Wasserrad am Flussufer inmitten zart blühender Kirschbäume für den Frühling, das zweite einen munteren Gebirgsbach zwischen frischem Grün für den Sommer, das dritte einen von buntem Herbstlaub gesäumten Wasserfall, und das vierte eine tief verschneite Winterlandschaft mit reifbedecktem Nadelgehölz. Gemeinsam ergeben die vier Bilder einen vollständigen Jahreskreis.

In Japan ist es Tradition, jeweils nur das zur aktuellen Jahreszeit passende Kakemono im Tokonoma aufzuhängen und die übrigen sorgsam verwahrt zu lassen – ein Ausdruck der engen Verbundenheit mit dem Wechsel der Natur, der den Wohnraum das ganze Jahr über neu belebt. Alle vier Bilder sind in feiner Handmalerei auf Seide ausgeführt, tragen eine übereinstimmende Bordüre und stammen erkennbar aus derselben Hand der Shōwa-Zeit.

Das komplette Set wird in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako) geliefert, in der alle vier Rollbilder gemeinsam aufbewahrt werden können. Eine seltene Gelegenheit für Sammler, ein zusammengehöriges Ensemble japanischer Landschaftsmalerei in dieser Vollständigkeit zu erwerben.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.