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Vogel am Wasserfall

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 70 cm
Artikelnummer: 5904

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kasen von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 70 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kasen
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine anmutige Schwalbe mit langen, gegabelten Schwanzfedern hat sich auf einem zart belaubten Zweig niedergelassen und blickt aufmerksam zur Seite, während feine, kalligrafisch anmutende Pinselstriche links im Bild eine begleitende Inschrift bilden. Das frische Grün der Blätter und die reduzierte, helle Farbgebung verleihen der Szene eine leichte, sommerliche Note, die typisch für die Vogelmalerei der Kachô-ga-Tradition ist.

Das Rollbild trägt Signatur und Siegel des Malers Kasen und wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Papier gemalt. Es wird inklusive der zugehörigen Holzbox geliefert, die zum Schutz und zur sachgemäßen Aufbewahrung des empfindlichen Kunstwerks diente.

Mit seiner luftigen, zurückhaltenden Bildsprache eignet sich dieses Kakemono gut als ruhiger Akzent im Tokonoma oder in einem hellen Wohnraum. Für Sammler japanischer Vogelmalerei mit feinem Sinn für zarte, poetische Motive ist dieses handgemalte Unikat eine stimmige Wahl.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.